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Aktuelles

Bombenentschärfung in Klausdorf

Am Montag, den 04.02.2019 trafen sich gegen 10:00 Uhr Polizei, Ordnungsamt, Arbeiter-Samariter-Bund, Rettungsdienst,das Personal des Bauhofes der Stadt Schwentinental und die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf im Gerätehaus. Rund 120 Einsatz- und Rettungskräfte.

Holger Muhs von der Polizeizentralstation Schwentinental, wies als erstes die Einsatzkräfte im Schulungsraum vor Einsatzbeginn ein. Ein kurzer geschichtlicher Rückblick, um was für eine Art Bombe es sich handelte, Besonderheiten im Vergleich zu anderen Bombenentschärfungen und der Evakuierungsbereich von 1000m um die Fundstelle. Besonderheit war hier die Vollsperrung der B76.

Christoph Gerwin, ebenfalls von der Polizeistation Schwentinental, erklärte dann an Hand einer Wandprojektion die Gesamtlage und in die einzelnen der 32 Sperrposten.

Das Gerätehaus wurde während des ganzen Einsatzes als Zentrale, sowie Aufenthalts-und Verpflegungspunkt genutzt. Einige Kameraden der Feuerwehr organsierten den reibungslosen Ablauf und sorgten dafür, dass der Kaffee nicht alle wurde.

Pünktlich um 11:00 Uhr wurden die Sperren bezogen und die Lautsprecherdurchsagen wiesen die Bevölkerung noch einmal auf die Räumung des Bereiches hin. Kleinere Transporter und Personenkraftwagen wurden noch über Nebenstraßen umgeleitet. Der Schwerlastverkehr kam aber nicht durch.

Gegen 12:00 Uhr hörten wir über Funk die Information, dass die Bundesstraße B76 komplett gesperrt sei. Alles lief nach Plan.

In der kleinen Schwentinehalle wurde von der Stadtverwaltung ein Betreuungs- und Anlaufpunkt (offiziell als Notunterkunft bezeichnet) eingerichtet. An kleinen Tischen machten es sich ca. 40 Einwohnerinnen und Einwohner bequem. Der Gemeindewehrführer Jürgen Egerland gab hier eine Information über den Ablauf und die beteiligten Kräfte bekannt. Dankend wurde dieses aufgenommen und mit einem Schmunzeln war zu hören: „Jetzt fehlt nur noch der Kuchen.“

Mitten auf dem Acker, in der Nähe der B76. Unter einem kleinen Schutzzelt, bei ca. 2° Celsius Außentemperatur, arbeiteten die Experten des Kampfmittelräumdienstes ohne weitere Zuschauer. Die Rettungs- und Feuerwehrkräfte warteten mit dem Großteil ihrer Fahrzeuge und den Besatzungen im Gerätehaus.

Um 13:25 Uhrgab es Entwarnung, eine grüne Leuchtkugel zog über den Heidberg im Gewerbegebiet Dreikronen. Über Funk wurden die Einsatzkräfte informiert, das die Bombe erfolgreich entschärft wurde.  

Die Straßensperren wurden nach und nach aufgehoben. Einige Einsatzkräfte, die Presse und auch der Bürgermeister begaben sich zum Fundort, bestaunten die entschärfte Bombe und die ausgebauten Zünder. Die Experten gaben entsprechende Statements an die Presse.

Im Anschluss trafen sich die Einsatzkräfte im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Klausdorf und stärkten sich mit Nudelsalat und Bockwurst.

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