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Aktuelles

Atemschutzsonderdienste

In der ersten Jahreshälfte fand am 08.06.2019 der erste Atemschutzsonderdienst statt. Zusammen mit einigen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Elmschenhagen wurden das Absuchen von Räumen, sowie einige Grundlagen geübt. An einer Station wurde vermittelt auf was man achten sollte, wenn man eine Wohnung betritt. Ein wichtiger Blick sollte zum Schuhregal erfolgen. Hier ist schon mal zu sehen ob Kinder im Haushalt leben. Bei einer bestehenden Gefahr verhalten sich Kinder immer besonders: Meist verstecken sie sich an Orten wo sie sich sicher fühlen. An anderer Stelle wurde geübt wie man Räume systematisch absucht, um Personen zu finden. Hierbei muss immer ein einsatzbereiter Schlauch mitgeführt werden. Es ist gar nicht so einfach den gefüllten Schlauch immer hinter sich her zu schleifen. Ebenso ging es bei dem Sonderdienst um Einsatztaktik für den Gruppenführer, sowie die Verbindung zu den einzelnen Trupps per Funk. Auch wurde die Atemschutzüberwachung geübt. Hierbei ist es wichtig die eingesetzten Atemschutztrupps regelmäßig während ihres Einsatzes zu überwachen. Je nachdem wie anstrengend der Einsatz ist, wird mehr oder weniger Atemluft verbraucht. Im Normalfall reicht der Flascheninhalt der Atemschutzgeräte für ca. 30 Minuten. Nach jeder Übung fand eine Nachbesprechung statt um eine direkte Auswertung durchzuführen. Eventuelle Verbesserungen oder Fehler konnten so gleich besprochen werden.

Am 21.09. fand der zweite Atemschutzsonderdienst der FF Klausdorf statt. Schwerpunkt war das Tragen von CSA-Anzügen. Ein CSA-Anzug ist ein Chemikalienschutzanzug und ist eine persönliche Schutzausrüstung, die den Träger komplett von seiner Umwelt isoliert, so dass er in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierter Umgebung arbeiten kann. Er kommt z. B. bei Gefahrguteinsätzen zum Einsatz. Zur Atemluftversorgung benötigt der CSA-Träger einen Pressluftatmer auf dem Rücken.
Damit die Kameraden wissen wie es ist in diesen Anzügen zu arbeiten, wurden beim Sonderdienst die Basics rund um das Tragen des CSA-Anzugs behandelt.
Bei allen Aufgaben die es zu meistern gab, waren immer 3 Ausbilder in der Nähe, die den Ablauf überwachten und dafür Sorge trugen gegebenenfalls in die Übung einzugreifen falls etwas schief laufen würde. Bei der Nachbesprechung jeder Situation konnten Fehler und Probleme besprochen und Tipps gegeben werden. Ein recht herzlicher Dank geht an die Ausbilder, die diesen interessanten Ausbildungstag geplant und durchgeführt haben.

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